Medizinische Hypnose

In der Medizin werden bestimmte Hypnosetechniken angewendet, um Patienten bei unterschiedlichen Krankheiten zu begleiten oder sie auf eine Vielzahl von Behandlungen vorzubereiten. Dabei zielt die medizinische Hypnose insbesondere auf die Schmerzlinderung, Reduktion chronischer Beschwerden und Bewältigung von Ängsten. Auch psychosomatische Störungen werden mittlerweile erfolgreich behandelt.

Anwendungsbereiche

PsychotherapieSchmerztherapie
Ängste, Depressionen oder Zwänge sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Begeben sich Betroffene deshalb in Therapie, ist ein hohes Maß an Sensibilität seitens des Therapeuten gefragt. Ebenso ist es wichtig, dass die Behandlungsmethodik auf einfühlsame Weise dem Patienten individuell begegnet. Die medizinische Hypnose setzt hier auf Basis von Kenntnissen über das Krankheitsbild an und begegnet ihm an seinen Wurzeln. Das schonende, entspannte Verfahren erzielt ausgesprochen positive Ergebnisse, da Betroffenen auf Augenhöhe begegnet wird und sie zu keinem Zeitpunkt unter Druck gesetzt werden.
Chronische und akute Erkrankungen führen unweigerlich ein Schmerzpotential mit sich. Dieses wirkt sich auf Dauer besonders belastend auf den Patienten aus. Während Medikamente die klassische Behandlung darstellen können erfahrene Hypnosetherapeuten darüber hinaus auf einer tiefgreifenderen Ebene den Schmerz oder die Ursache lindern. Die Hypnose wird u. a. bei Asthma oder Neurodermitis erfolgreich eingesetzt. Darüber hinaus wirkt sie sich positiv auf die Schmerzkontrolle chirurgischer Eingriffe oder Geburten aus.
Teilnehmervoraussetzungen